Wer und wie wird bewertet?

Das Verfahren ist zweistufig: Die Vorjury der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sichtet alle Wettbewerbsbeiträge und trifft eine Vorauswahl. Diese Vorauswahl wird anschließend der Jury im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft präsentiert.

Wichtig ist, dass sich euer Beitrag mit dem Schwerpunktthema „Tierwohl“ beschäftigt.

Die Jury

Die ausgewählten Beiträge wurden von einer fachkundigen Jury, bestehend aus Ökolandbau-/ Nachhaltigkeitsexperten, Journalisten und Pädagogen bewertet. Die Jury tagte am 24. Mai 2016 im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Bonn.

Das sind die diesjährigen Preisträger.

Frank Bonsack

Frank Bonsack ist Lehrer für Chemie sowie Fachleiter Biologie am Studienseminar (ZfsL) Leverkusen. Er kann sich durch seine tägliche Arbeit gut in Schülerinnen und Schüler und deren Projekte hineinversetzen.

„Die vielen abwechslungsreichen und kreativen Beiträge haben uns als Jury einen spannenden Tag beschert! Oft sind es besonders gelungene Details oder überzeugende Ideen, die mich von einem Teilnehmerbeitrag überzeugt haben. Allen, die zu den Wettbewerbsgewinnern gehören, wünsche ich viel Freude mit ihren Preisen! Stolz kann aber jeder auf sich sein, der etwas eingereicht hat.“

Günter Hetzke

Günter Hetzke ist Wirtschaftsredakteur des Deutschlandfunks in Köln. Dort war er lange Zeit verantwortlich für die Redaktion "Umwelt und Verbraucher". Die glücklichen Gewinner werden ihn während der Preisverleihung im Juni in Berlin auch "live" erleben können.

„Tierwohl !? Wer denkt eigentlich an das Wohl der Jury? So viele exzellente Beiträge, da wird die Wahl zur Qual.“

Maike Himstedt ist Biologin und Naturpädagogin und arbeitet auf dem Hof „Haus Bollheim“ in Zülpich bei Aachen. Der Demonstrationsbetrieb hält jede Menge Kühe und noch mehr Hühner nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes. Maike Himstedt leitet dort die Führungen für Kindergärten und Schulklassen.

„Ich bin begeistert von den vielfältigen, kreativen und kritischen Beiträgen. Es wird deutlich, wie prägend und berührend die Begegnungen mit Nutztieren für die Schülerinnen und Schüler sein können. Daraus erwachsen Ideen und Mut, sich auch öffentlich für das Tierwohl einzusetzen, ins Gespräch zu kommen und zu fragen, was jede und jeder Einzelne tun kann... toll!“

Beate Mahlberg kommt vom Fachreferat Ökologischer Landbau beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sie vertritt damit auch offiziell die Initiatoren des Wettbewerbs und kennt sich bestens mit ökologischen und landwirtschaftlichen Themen aus.

„Ich bin begeistert, wie detailliert sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema "Tierwohl - Eine Frage der Haltung!" auseinandergesetzt haben und wie kreativ sie ihre Beiträge gestaltet haben.“

Alexandra Schulz ist Redakteurin in Hamburg bei „Dein SPIEGEL“, dem Nachrichten-Magazin für Kinder. Dort beschäftigt sie sich gerne mit Themen rund um Tiere, Landwirtschaft und Ernährung.

„Besonders begeistert hat mich die Vielseitigkeit der Einsendungen. Es gab tolle Stop-Motion-Filme, eine Gerichtsverhandlung und richtig gute Kostüme. Die Bandbreite an Ideen hat mich wirklich beeindruckt.“

Dr. Eva Tennagels kommt vom Fachreferat Tierschutz beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sie beschäftigt sich in der BMEL-Initiative „Tierwohl – Eine Frage der Haltung“ mit der Verbesserung der Tierhaltung in Deutschland.

„Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit den Bedürfnissen der Tiere auseinandergesetzt. Sie haben kreative Wege gefunden, die Probleme in der Tierhaltung anzusprechen, Lösungen aufzuzeigen und das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher für den Tierschutz zu stärken.“

Frank Wörner ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Deutschland e.V.) in Frankfurt/Main. Er ist unter anderem Mitglied im Team „Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz“, kurz MuD-Tierschutz.

„Die außerordentliche Vielzahl an kreativen Beiträgen zeigt, wie wichtig das Thema Tierwohl den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ist. Sie zeigen eine emotionale Auseinandersetzung und tolle Ideen. Für die Jury eine echte Qual...“


Die Bewertung erfolgt in vier Altersgruppen

  • Altersgruppe I: Klassen 3 und 4
  • Altersgruppe II: Klassen 5 und 6
  • Altersgruppe III: Klassen 7 und 8
  • Altersgruppe IV: Klassen 9 und 10

Die Bewertungskriterien

Die Jury orientiert sich an folgenden Kriterien, alle haben gleiches Gewicht:

  • Inhaltliche Qualität
  • Kreativität
  • Engagement
  • Öffentlichkeitswirkung

Was ist hilfreich?

Für die Jury ist es sehr hilfreich, wenn ihr eure Arbeit kurz skizziert. Also, wie seid ihr an das Thema gekommen, was habt ihr gemacht, warum habt ihr euch für die Beitragsform entschieden und was war euch wichtig? Dafür gibt’s den Beitrags-Steckbrief (PDF-Datei), den ihr bitte eurer Arbeit beilegt.