Newsletter Nr. 05 | 12. April 2017

Bewertung: Die Jury steht fest

Von Ökolandbau-Experten und Fachleuten für den ländlichen Raum über Journalisten und Pädagogen: Sieben kompetente Frauen und Männer haben am 23. Mai 2017 die Qual der Wahl. Dann entscheiden sie über die „Kuhlen Sieger 2017“. Die Juroren kommen einen ganzen Tag lang in Bonn zusammen, sie sichten, diskutieren, bewerten und entscheiden. Ihre Bewertungskriterien sind: inhaltliche Qualität, Kreativität, Engagement und Öffentlichkeitswirkung. Dabei betrachten und beurteilen sie die Beiträge aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Insgesamt werden 41 Preise vergeben. Es gibt die Trophäe „Kuh-le Kuh“ in Gold, Silber, Bronze. Außerdem Berlin-Reisen, Tagesausflüge, Sachpreise und für eine besonders aktive Schule den „Sonderpreis Schule“.

Hier geht’s zum diesjährigen Juryteam

Orientierung: Mehr „aus der Region“

„Aus unserer Heimat“, „Gutes von hier“ oder „aus der Nähe“ – regionale Produkte liegen im Trend. Verbraucher orientieren sich beim Kauf zunehmend an Zeichen, die Regionalität signalisieren. Doch der Begriff „regional“ ist gesetzlich nicht geschützt, darum können die Labels unterschiedliche Bedeutungen haben. Deshalb ist es empfehlenswert, genauer hinzuschauen. Für einen besseren Überblick hat die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ihre Datenbank www.label-online.de jetzt um regionale Zeichen erweitert. Dort finden Verbraucherinnen und Verbraucher ab sofort Hintergrundinformationen und Bewertungen zu rund 70 Zeichen, die für Regionalität stehen.

Hier geht’s direkt zur Website von label-online.de

Arche-Hof Schlickenrieder: Gefährdete Nutztierrassen erhalten

Dass die Tiere auf dem Betrieb der Familie Schlickenrieder die Hauptrolle spielen, sieht und spürt man auf dem Aussiedlerhof am Ortsrand von Otterfing bei München auf Schritt und Tritt. In den Ställen und auf den Weiden des Demonstrationsbetriebs Ökologischer Landbau tummeln sich Rinder, Schafe und Hühner gefährdeter Nutztierrassen. Mit dem Braunen Bergschaf fing alles an. Die Schlickenrieders züchteten die auf der Liste der gefährdeten Nutztierrassen stehende Schafrasse und erfüllten damit die Kriterien für die Anerkennung als Arche-Hof. Inzwischen ist der Hof der größte Braunschaf-Züchter Deutschlands und verkauft die Zuchttiere sogar in andere Braunschaf-Regionen.

Hier geht’s zur Hofreportage des Arche-Hof Schlickenrieder

Studie: Landwirtschaft als Pflichtfach gewünscht

Acht von zehn Bundesbürger (81 Prozent) würden ein Pflichtfach Landwirtschaft in den Schulen begrüßen. Das ist ein Ergebnis der Emnid-Studie zum "Image der deutschen Landwirtschaft 2017" im Auftrag von i.m.a - information.medien.agrar e.V. Demnach kritisierten 61 Prozent der Befragten, dass gegenwärtig im Unterricht zu wenig landwirtschaftliche Themen behandelt würden. Die Antwort unterscheiden sich damit kaum von früheren Untersuchungen. Allerdings: Bei den Jüngeren (unter 30 Jährigen) ist eine stärkere Veränderung zu beobachten. Die Zustimmung zu einem Pflichtfach Landwirtschaft im Schulunterricht hat hier in den vergangenen fünf Jahren deutlich zugenommen (plus acht Prozentpunkte).

Hier geht's direkt zur Emnid-Studie

Impressum

„ECHT KUH-L!“ ist eine Maßnahme des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) | © BLE 2017

Konzept und Realisierung:
m&p: public relations GmbH | Wettbewerbsbüro „ECHT KUH-L!“
Joseph-Schumpeter-Allee 23 (Bonner Bogen) | 53227 Bonn | www.mp-gmbh.de
Ansprechpartnerin: Christel Marxen | Tel: 0228-410028-42
E-Mail: echtkuh-l@mp-gmbh.de | www.echtkuh-l.de 

Bildquellen:
1 m&p | 2 Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband) | 3 Arche-Hof Schlickenrieder | 4 Emnid-Studie, i.m.a.

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